Elemente des Mentorats

1. Infoveranstaltung „Start ins Mentorat“

Alle Studierende, die später einmal das Fach „Katholische Religionslehre“ unterrichten möchten, benötigen die Missio canonica – die kirchliche Lehrbeauftragung.
Alle Fragen, die zur Missio canonica aufkommen, sollen bei dieser Informationsveranstaltung zum Thema werden: Was genau bedeutet „Missio canonica“? Was muss ich dafür tun? Was bekomme ich dafür? Welche Zusagen gehe ich dadurch ein? Und welche Zusagen werden mir gemacht? Wie wirkt sich das alles auf meine zukünftige Lebensführung aus und welche Zusicherungen habe ich dadurch? Fragen, über die die wildesten Gerüchte kursieren. Die echten Antworten gibt es hier!Die Veranstaltung kann im ersten oder zweiten Semester besucht werden.
Außerdem lernen Sie an diesem Tag Ihre Mentoren kennen und erhalten mit dem Portfolio alle wichtigen Informationen zum Mentoratsprogramm.
Termine zum Start ins Mentorat finden Sie hier

2. Mentoratsgespräch

Das Mentoratsgespräch, das Sie mit Studentenpfarrer und Mentor Peter Jochem oder der Mentorin Caroline Müller führen können, dient dem persönlichen Kennenlernen. Unter vier Augen oder in kleineren Gruppen geht es um Ihre Motivation für den Beruf des Religionslehrers/der Religionslehrerin. Was bringe ich schon mit? Was sollte ich mir noch aneignen? Gibt es persönliche
Fragen zu meinem Glauben und in Bezug auf mein Theologiestudium? Das Gespräch findet im forum internum statt und ist somit vertraulich. Es gibt keine „falschen“ Fragen oder Antworten.
Auch für dieses Element empfiehlt es sich, nicht allzu lange zu warten und sich in den ersten zwei Semestern zu melden. Gesprächstermine finden Sie hier.

3. Abschlussreflexion

Wenn alle Elemente des Mentorats absolviert sind, melden Sie sich bei uns, um Ihr Studium und das Mentoratsprogramm zu reflektieren, das Portfolio durchzusehen und sich zum Antragsverfahren der kirchlichen Unterrichtserlaubnis für das Referendariat beraten zu lassen.
Buchen Sie hier Ihren Gesprächstermin.

4. glauben – leben – lernen: PERSÖNLICH

Die persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben, mit schwierigen Fragen und vorläufigen Antworten braucht eigene Zeiten und Orte – gerade während des Studiums der Theologie. In Glaubenskursen oder Gesprächsrunden, bei Pilgerwegen oder Meditationstagen lernen Sie die Vielfalt christlicher Lebensweisen und Lebenswege kennen und probieren verschiedene Formen von Gebet, Gottesdienst, Meditation und Schriftlesung aus.
Dazu stellen wir Ihnen jedes Semester ein vielfältiges Angebot aus dem Erzbistum Paderborn zusammen. Aktuelle Termine für das Portfolio oder den Studienbegleitbrief finden Sie hier.
Natürlich können Sie auch Angebote aus anderen Bistümern oder Ländern wahrnehmen, wenn sie den inhaltlichen Kriterien entsprechen (persönliche Auseinandersetzung mit dem Glauben, katholische Trägerschaft).
Der Bereich „glauben – leben – lernen:PERSÖNLICH“ umfasst mindestens zwei Elemente mit einem zeitlichen Umfang von mindestens fünf Tagen. Element 1 sollte im 2.-4. Semester besucht werden und zwischen dem 1. und 2. Elemente sollte mindestens ein Semester liegen.
Gerne beraten wir Sie, wenn Sie unsicher sind.

5. glauben – leben – lernen: PRAKTISCH

Keiner kann für sich alleine Christ sein. Damit der Glaube mit dem Leben mitwächst und sich vertieft, braucht jeder eine Gemeinschaft von gläubigen Menschen, die den Glauben hinterfragen und bestärken, die zusammen diskutieren und zusammen den Glauben feiern. Auch Religionsunterricht braucht Erfahrungen mit konkreter Kirche vor Ort. Ein Praktikum in einem kirchlichen Handlungsfeld bringt Sie neu mit dem kirchlichen Leben in Kontakt oder lässt Sie Kirche in einem bisher unbekannten Bereich erleben. Das Praktikum sollte im Verlauf des Studiums absolviert werden und mindestens zwei und maximal drei Wochen umfassen.
Zur Reflexion Ihrer Erfahrungen und als Rückmeldung für ans Mentorat senden Sie uns einen kurzen Bericht an Sekretariat: sekretariat@khg-dortmund.de.
Informationen zum Praktikum finden Sie hier.Selbstverständlichen können wir Ihnen auch Ihr aktuelles Engagement in der Heimat- oder Hochschulgemeinde oder einer anderen kirchlichen Einrichtung anerkennen. Sprechen Sie uns dazu einfach an!

6. glauben – leben – lernen: PERSÖNLICH & PRAKTISCH

Dieser Wahlbereich hat einen zeitlichen Umfang von einer Woche oder mehreren Veranstaltungen mit vergleichbarem Zeitumfang, den Sie nach Interesse füllen können – mit praktischem Einsatz oder der Teilnahme an Veranstaltungen mit spirituellem oder persönlichkeitsbildendem Charakter.
Beispiele für diesen Bereich wären Lehrgänge zur Wortgottesdienstgestaltung oder etwa die Themenabende in der KHG.